Foersterhilms / Unternehmen / 25 Jahre Försterhilms

25 Jahre Blankenese

„Man gewöhnt sich an den Hügel“

Peter M. Förster feiert selbst sein 25-jähriges Jubiläum als Immobilienunternehmer.
Wie sieht seine Sichtweise auf Blankenese im Rückblick aus?

Als ich vor 25 Jahren mein Immobilienbüro auf dem Süllberg eröffnete, ahnte ich nicht, wie sehr mich dieser Stadtteil prägen würde. Seit 2009 leben meine Frau und ich auch auf dem Süllberg. In dieser Zeit durfte ich nicht nur unzählige Immobilien vermitteln, sondern vor allem die Menschen kennenlernen, die diesen besonderen Stadtteil ausmachen.
Zuvor wohnte ich in einem anderen Elbvorort, in dem auch meine Kinder aufgewachsen sind. Damals war mir nicht bewusst, wie unterschiedlich die einzelnen Stadtteile entlang der Elbe tatsächlich sind. Heute würde ich sagen: Gerade diese Unterschiede machen den besonderen Reiz der Elbvororte aus. Jeder findet hier den Stadtteil, der zu seinem Leben und seiner Familie passt.

Elbterrasse in Blankenese
Elbterrasse

„Der Taxistand ist verschwunden“

Eines der prägendsten Projekte der vergangenen Jahre war sicherlich die Neugestaltung des Bahnhofs und des Bahnhofsvorplatzes. Aus meiner Sicht entstand hier eine neue Mitte Blankeneses. Während Teile der alten Gebäude weichen mussten, wurde das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude aufwendig saniert. Mit den neuen Ladenflächen verlängerte sich die Einkaufsmeile praktisch bis in das Bahnhofsgebäude hinein.

Bedauerlich war allerdings der Wegfall des früheren Taxistandes, der für viele Blankeneser selbstverständlich zum Ortsbild gehörte.

Bahnhof Blankenese und Bahnhofsvorplatz
Treffpunkt, Shopping und natürlich ÖPNV

„Die besondere Atmosphäre, die gewachsene Nachbarschaft und das einzigartige Lebensgefühl sind erhalten geblieben …!“

Auch am südlichen Ende der Blankeneser Bahnhofstraße hat sich vieles verändert. Kaum jemand hätte erwartet, dass sich die letzten Ladengeschäfte an der Elbchaussee so positiv entwickeln würden. Heute lohnt sich auch dieser Bereich wieder als Ziel für einen Spaziergang oder einen Einkaufsbummel.
Weniger erfreulich war dagegen der Abriss der Esso-Tankstelle. Sie war weit mehr als nur eine Tankstelle. Hier traf man Nachbarn, erledigte kleine Besorgungen oder kam einfach miteinander ins Gespräch. Bis heute wartet das Grundstück auf eine neue Nutzung.

Die Esso-Tankstelle an der Elbchaussee kurz vor dem Abriss
Die Esso kurz vor Abriss

„Die Never-Ending-Soap-Opera“

Kaum ein Bauvorhaben hat Blankenese in den vergangenen Jahrzehnten so beschäftigt wie die Neubebauung des Süllbergs. Die Bauzeit zog sich über viele Jahre hin und stellte die Anwohner aufgrund der einzigen Baustellenzufahrt auf eine harte Geduldsprobe. Entstanden sind eine viergeschossige Tiefgarage mit über 250 Stellplätzen sowie rund 30 Wohnungen.

Interessant war jedoch die anfängliche Zurückhaltung vieler Interessenten. Die Vorstellung, auf dem Süllberg zu wohnen, fiel vielen Blankenesern zunächst schwer. Erst als mit Karlheinz Hauser wieder hochwertige Gastronomie einzog und neues Leben auf den Süllberg brachte, änderte sich die Wahrnehmung. Für viele war genau dies das Signal, dass der Süllberg wieder zu einem lebendigen Mittelpunkt Blankeneses geworden war.

Das Wahrzeichen des Süllbergs
Das Wahrzeichen des Süllbergs

„Blankenese ist gefragter denn je“

Vor 25 Jahren galt Blankenese vielen Hamburgern als wunderschön, aber weit entfernt. Wer täglich in der Innenstadt arbeitete, entschied sich häufig gegen diesen Stadtteil. Heute hat sich diese Wahrnehmung deutlich verändert. Blankenese ist begehrter denn je. Das Interesse an Immobilien ist kontinuierlich gestiegen und mit ihm auch die Bereitschaft, den etwas längeren Arbeitsweg in Kauf zu nehmen.

Bemerkenswert ist dabei, dass sich der Begriff „Blankenese“ inzwischen räumlich erweitert hat. Viele Kaufinteressenten beziehen heute ganz selbstverständlich Teile von Iserbrook oder Sülldorf in ihre Suche ein. Selbst die Bundesstraße 431 wird längst nicht mehr als feste Grenze empfunden. Wohnlagen nördlich der Bundesstraße profitieren heute ebenfalls vom positiven Image Blankeneses.

Die Elbchaussee – der Weg in die City
Der Weg aus der und in die City wird langsam wieder frei

„Man kennt sich“

Neben allen baulichen Veränderungen ist mir eines besonders aufgefallen: der Umgang der Blankeneser miteinander. Blankenese ist ein Stadtteil mit einer starken Identität. Man kennt sich, begegnet sich auf dem Wochenmarkt, beim Spaziergang an der Elbe oder in den kleinen Geschäften. Tradition und Moderne stehen hier nicht im Widerspruch, sondern ergänzen sich. Natürlich wird auch kontrovers diskutiert – insbesondere bei Bauprojekten oder Veränderungen des Ortsbildes. Doch gerade dieses Engagement zeigt, wie sehr den Menschen ihr Stadtteil am Herzen liegt.

Mein persönliches Fazit
Blankenese hat sich in den vergangenen 25 Jahren verändert – und ist sich dennoch treu geblieben. Neue Bauprojekte, eine modernisierte Infrastruktur und eine gestiegene Attraktivität haben den Stadtteil weiterentwickelt. Gleichzeitig sind die besondere Atmosphäre, die gewachsene Nachbarschaft und das einzigartige Lebensgefühl erhalten geblieben.

Vielleicht ist genau das Blankeneses Erfolgsgeheimnis: sich weiterzuentwickeln, ohne den eigenen Charakter zu verlieren. Und genau das nehmen wir uns auch für unsere eigene Arbeit zu Herzen. Und nach 25 Jahren dürfen wir ruhig ein bisschen stolz sein – und versprechen: Wir bleiben dran, ganz im Sinne unserer Kunden, die gute Immobilien an der Elbe erwerben und veräußern.

Peter M. Förster

Peter M. Förster
Peter M. Förster

Hinweis zu unseren Textinformationen:


Wir haben uns entschieden, auf eine geschlechterspezifische Sprache zu verzichten. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass wir irgendjemanden ausschließen oder weniger wertschätzen. Im Gegenteil: Für uns stehen Respekt, Toleranz und Gleichbehandlung im Mittelpunkt unseres Handelns. Unabhängig davon, ob jemand sich als Frau, Mann oder divers identifiziert — wir behandeln alle Menschen mit derselben Wertschätzung und achten ihre individuellen Lebensweisen und Perspektiven. Unser Ziel ist es, eine leicht lesbare inklusive und respektvolle Kommunikation zu fördern, ohne dabei den Fokus auf die eigentlichen Inhalte zu verlieren. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. 


Hinweis zu den Abbildungen, Videos und Visualisierungen


Die in unseren Exposés verwendeten Abbildungen und Videos können teilweise digital bearbeitet, verändert oder mithilfe von KI erstellt bzw. visualisiert worden sein. Dies kann insbesondere die Darstellung von Möblierungen, Farben, Lichtverhältnissen, Materialien sowie möglichen Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten betreffen. Solche Darstellungen dienen ausschließlich der optimierten Veranschaulichung und Orientierung. Sie können von den tatsächlichen Gegebenheiten, Ausstattungen und räumlichen Verhältnissen etwas abweichen. Maßgeblich sind ausschließlich die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort sowie die im jeweiligen Kauf- bzw. Mietvertrag ausdrücklich vereinbarten Eigenschaften und Beschaffenheiten. Die Visualisierungen stellen keine Zusicherung, Garantie oder Beschaffenheitsvereinbarung dar.

Sie erreichen uns für alle Fragen, Exposés, Bewertungen und Hinweise
montags bis freitags von 9:00 bis 18:00 Uhr

Förster & Hilms Immobiliengesellschaft mbH
Süllbergsterrasse 4
22587 Hamburg
Tel. (040) 86 62 43 - 0
sowie (24/7) per E-Mail: info@foersterhilms.de